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Wenn der Männerchor Burg probt, bedeutet das mehr, als Lieder erklingen zu lassen. Es wird Leidenschaft für Gesang hörbar. Hotelgäste des Haus 74 in Menziken und Passanten erlebten am Mittwochabend eine Überraschung. «Rosmarie» - das Lied über die grosse Liebe bekannt geworden durch «Schluneggers Heimweh» tönte aus dem Rossstall. Plötzlich wurde die Melodie unterbrochen. «Danke wunderbar, jetzt bitte 1. Tenor.» Die Stimme gehörte Lubomir Rachunek, dem Dirigenten des Männerchors Burg. Langsam wurde dem Publikum klar, dass es sich hier nicht um ein fertiges Programm handelte. Die Sänger probten für ihr Jahreskonzert, den berühmten Burgerabend. Geht es bei der Probe fernab von Burg darum die Flexibilität zu fördern? Also jeden Raum zum Klingen zu bringen? «Eigentlich ist es noch mehr als das», korrigierte Präsident Walter Hausmann mit einem Lächeln. «Wir wollten und wollen die zuhörenden Männer neugierig machen.» Neue Stimmen würden einen Chor bereichern und er selbst könne singen als Hobby nur empfehlen. «Darum möchten wir die Musikliebhaber ermutigen, bei der nächsten Probe am Mittwoch 26. September im Haus 74 einfach mitzusingen um sich uns nach diesem schönen Erlebnis anzuschliessen.» Und was ist mit den weiblichen Zuhörern? Walter Hausmann antwortete schmunzelnd: «Sie könnten die Terminplanung übernehmen und den 10. November für den Burgerabend vormerken.»