Neu
Neu2
Neu3
Neu4

Werden Traditionen mit Enthusiasmus gepflegt, sind sie lebendig. Für den Männerchor Burg ein wichtiger Grundsatz, wie die Mitglieder am vergangenen Donnerstag beim Singen im Pärkli eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. An diesem 6. Dezember war im Pärkli gegenüber Drogerie + Lebensmittel «Sommi» einiges los. Der VVB hatte den Samichlaus eingeladen. Die Geisseln waren zum Einsatz gekommen. Und als die Dunkelheit die Kerzen erstrahlen liess, stellte sich der Männerchor unter der liebevoll geschmückten Tanne auf. Die Weihnachtslieder entfalteten ihren Zauber. Besonders bei bekannteren Liedern wie «Leise rieselt der Schnee» oder «Oh du fröhliche» spürte man, wie im Publikum die Erinnerungen an frühere Weihnachtsmomente wach wurden. «Das Singen im Pärkli soll eine kleine Auszeit vom Alltagsstress sein», erklärte Walter Hausmann, Präsident des Männerchors Burg. «Und wer weiss, ob nicht der eine oder die andere plötzlich Zuhause weitersingt.»

 

Kaum zu glauben wie schnell 158 Jahre vergehen, wirkt der Männerchor Burg doch so frisch wie eh und je. Das haben sie an ihren Konzerten vergangenes Wochenende eindrucksvoll unter Beweis gestellt. «Das Eröffnungslied vom letzten Burgerabend hat mir so gut gefallen.» «Das Schlussbouquet vom Neujahrsapéro war mein Highlight.» Oder schlicht: «Könntet ihr das nicht wieder einmal singen?» «Immer wieder sind Menschen mit solchen Anliegen an mich herangetreten», schilderte Präsident Walter Hausmann in seiner Begrüssungsrede. «So haben wir beschlossen mit «Hits vo de Burg» möglichst viele Wunschlieder auf die Bühne zu bringen. Viel Vergnügen.» «Wir sind die alten Säcke», «Heimelig», «Siloballe Blues», «Die kleine Kneipe» oder «Einegeligi Riisnegeli» - für jeden war etwas dabei. Finn Meier, Enkel des Sängers Werner Sommerhalder, mochte den Blues. Sarah Flückiger gefiel das Handorgelspiel bei der «kleinen Kneipe». Und Samuel Morgenthaler, Vertreter des Männerchors Reitnau, sang einfach mit. Die Musik als generationenverbindende Kraft erleuchtete den Gemeindesaal im wahrsten Sinne des Wortes als das Publikum bei «Sierra Madre del Sur», die Knicklichter schwang. Die witzige Moderation von Christine Lehmann zusammen mit ihren Enkelinnen Lara und Lisa Bolliger trug das ihre zum Anlass bei. «Hits vo de Burg» - mögen viele neue dazukommen. Das Publikum wird es dem Männerchor immer wieder mit grossem Applaus danken.

 

Der Männerchor Burg verbrachte das vergangene Wochenende in Unterschächen. Doch was nach Idylle klingt, war eine Zeit des Schleifens. Denn die Herren probten fleissig für den kommenden Burgerabend. «Es wird ein Konzert für unsere treuen Fans und neugierige Musikliebhaber», verspricht Walter Hausmann, Präsident des Männerchors Burg. «Denn wir haben ein Programm aus Lieblingsliedern unserer Zuhörerschaft zusammengestellt.» «Wobei die Mischung der Emotionen das ist, was Zuhörerinnen und Zuhörer verbinden soll», fügt Dirigent Lubomir Rachunek hinzu. Die Gemütlichkeit des «Dampfnudelliedes», «Heimelig», das für die Schönheit der Tradition steht oder Peter Alexanders «Die kleine Kneipe in unserer Strasse», in welchem die Bedeutung des Miteinanders in schwierigen Zeiten besungen wird, sind gute Beispiele. «Eine Herausforderung der rhythmischen Art ist der «Augustin Rap»», schildert Lubomir Rachunek. «Doch für den generationenverbindenden Aspekt dieses Stückes nehmen wir das zusätzliche Engagement selbstverständlich nur zu gerne auf uns.» Die Vorfreude auf die Konzerte vom 10. Und 11. November lässt Walter Hausmanns Gesicht strahlen. «Man schleift zwei Tage gemeinsam an den Stücken, wird beinahe zum Bildhauer der Musik. Dann möchte man am Rad der Zeit drehen, damit man die eigene Begeisterung ans Publikum weitergeben kann.» Darum sei es gut, dass schon bald der Vorverkauf losgehe. «Und wer sich bis dahin einstimmen will, kann ja die Eindrücke des Vereinsjahres auf unserer Website www.chorburg.ch geniessen.»